Lugano-Präsi tobt trotz 2:2 gegen Basel: Renzetti rastet auf Trainerbank aus!

Lugano-Präsident Angelo Renzetti geht nach dem Remis gegen Basel noch weiter als Sions Christian Constantin.

Dass Angelo Renzetti, der schwergewichtige Präsident des FC Lugano, kein besonders geduldiger Mensch ist, weiss man längst. Im Heimspiel gegen den FC Basel reisst sein Geduldsfaden schon nach acht Minuten. Renzetti erhebt sich von seinem Sitz, marschiert über die Tartanbahn des Cornaredos und wuchtet sein ganzes Körpergewicht auf die Trainerbank!

So etwas macht nicht einmal Sions Christian Constantin. Der stellt sich immerhin hinter die Abschrankung gleich neben der Bank, wenn es seinem FC Sion nicht läuft.

Lugano-Trainer Guillermo Abascal, den Renzetti schon seit Tagen heftig kritisiert, geht sogleich auf Distanz zu seinem Präsidenten und coacht fortan stehend vom Spielfeldrand. Kaum hat Renzetti Platz genommen, trifft der FCB auch noch zum 1:0 durch Zuffi.

Renzetti tobt!

Noch auf der Bank lupfts Renzetti den Hut. Er tobt, flucht wie ein Rohrspatz. Ihm habe «das Aufbauspiel nicht gefallen», sagt Renzetti nach der Partie, die für Lugano dann doch noch mit 2:2 endet. Deswegen habe er sich auf die Bank gesetzt. Diese muss der heissblütige Präsident übrigens ziemlich schnell wieder verlassen, weil nur jene Leute dort Platz nehmen dürfen, die auf dem Matchblatt dafür gemeldet sind.

Während Trainer Abascal nach dem keineswegs unverdienten Unentschieden zuerst einmal tief durchatmet und erfreut feststellt, dass sein Team «sicher nicht gegen den Trainer gespielt» habe, grummelt Renzetti weiter. «Wir werden sehen, wie es mit dem Trainer weitergeht», sagt er, als man ihn darauf anspricht, ob Abascal auch nächsten Sonntag gegen GC auf der Bank sitzt.

Einen Handschlag zwischen den beiden gab es nach dem Spiel jedenfalls nicht…

 

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